Produktivität durch Musik steigern

Musik ist bereits seit vielen Jahrhunderten ein zentrales Thema der Menschheit. So hörten schon unsere Vorfahren gerne beim Essen ihre Lieblingslieder und tanzten sich am Abend den Stress von der Seele. Auch heute ist die Musik nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Allerdings kann Musik hören zu Ablenkungen führen, wodurch die Konzentration geschwächt wird. Im Folgenden zeige ich euch wie ihr eure Produktivität steigern könnt, sodass ihr am Ende des Tages mehr schafft.


Wir wirkt sich Musik auf uns aus?
Vor allem klassische Musik
 wirkt sich positiv auf die menschliche Psyche aus. So kann Klaviermusik zum Beispiel beruhigen und gleichzeitig für Entspannung sorgen. Doch auch Pianomusik erzeugt beim Hören gewisse Wohlfühlprozesse, wodurch neue Kraft entstehen kann und kreative Prozesse ausgelöst werden. Impulsive Musik mit Lyrics hingegen kann ablenken und zum Mitsingen anregen. Dadurch werden Sie von der Arbeit abgelenkt und die Produktivität sinkt.

Zudem kann klassische Musik typische Schreibblockladen lösen. Sie lenkt nicht durch Gesang ab und die klassischen Klänge verhelfen zu neuen Ideen. Außerdem eignet sich das Hören von klassischer Musik ideal als Lernstrategie, um sich auf wichtige Arbeiten oder Klausuren vorzubereiten. Auf die Weise kann man die Konzentration steigern und eine angenehmere Atmosphäre schaffen.

Somit sollte man stets darauf achten, welche Musik man beim Arbeiten hört, denn die falsche Hintergrundmusik, könnte kontraproduktiv sein. Im Folgenden haben wir euch 5 wichtige Tipps zusammengestellt, die euch dabei helfen euren Fokus zu schärfen.

Tipp 1 – Musik zum Aufwärmen hören
Um sich in die richtige Arbeitsstimmung zu versetzen, kann es hilfreich sein, ein bestimmtes Lied anzuhören, welches als
„Startmusik“ dient. Hierzu kann man sich einfach ein Lieblingslied aussuchen, das eine motivierende Wirkung auf einen hat und vor jedem Arbeitsbeginn einmal durchlaufen lassen. Im Anschluss kann man hochmotiviert mit der Arbeit beginnen.

Tipp 2 – Eigene Präferenzen kennenlernen
Wie viele Hirnareale beim Musik hören angesprochen werden, variiert von Mensch zu Mensch. Dies ist vor allem von der musikalischen Vorerfahrung und Vorlieben abhängig. Somit wirkt Musik auf jeden anders.

Mit den Jahren werden Sie jedoch selber feststellen, welche Musikrichtung positive Effekte bei dir erzielt. Daher ist es unerlässlich sich selbst durch ein gewisses Musiksortiment durchzuhören.


Tipp 3 – Auf anspruchsvolle Lieder mit Lyrics verzichten
Lieder ohne Text sind in den aktuellen Charts nur noch sehr selten zu finden. Gerade Lieder mit komplexen Texten sollten jedoch nur mit Bedacht eingesetzt werden, da Sie schnell „
überfordern“ können und die Konzentration beeinflussen.

Auch rein instrumentale Musikstücke können anfänglich sehr herausfordernd wirken, für die Konzentration eignet sich diese „Musikrichtung“ jedoch wesentlich besser. Insbesondere Naturgeräusche wie Meeresrauschen eignen sich optimal zum Arbeiten.

Tipp 4 – Erstellen Sie eine persönliche Playlist
Fühlst du dich beim Arbeiten unkonzentriert oder bedrückt? Dann kann das durchaus an der Musik liegen.

So wirkt sich nicht jede Musik positiv auf das Gemüt aus. Besonders melancholische und tiefsinnige Lieder können beim Arbeiten hinderlich sein. Besser ist es fröhliche Lieder zu hören, denn diese machen dich glücklich und glückliche Menschen arbeiten wesentlich produktiver.

Mit der Zeit wirst du merken, welche Lieder zu deinen Favoriten gehören. Such dir deine Lieblingslieder raus und erstelle dir eine Playlist. Gerade klassische und elektronische Musik eignen sich zum konzentrierten Arbeiten hervorragend.

Darüber hinaus sollte die Playlist nicht zu eintönig sein, da es sonst schnell langweilig wird. Playlisten kann man ganz einfach mit YouTube oder Spotify erstellen (Um nur einige zu nennen).

Tipp 5 – Leise Musik über Kopfhörer hören
Gerade wenn du mit mehreren Menschen in einem Raum arbeitest, kann es schwierig sein, seine Lieblingsmusik zu hören, ohne dabei andere Leute zu stören. Zudem kann es passieren, dass du von verschiedenen Hintergrundgeräuschen immer wieder von der Arbeit abgelenkt wirst.

Abhilfe könnte die Nutzung von Kopfhörern verschaffen, die man ganz einfach an sein Smartphone an stöpselt. Andere werden durch deine Musik nicht gestört und du wirst durch Hintergrundgeräusche nicht abgelenkt.

Vorteile von klassischer Musik im Überblick
– beruhigt und entspannt
– lenkt nicht durch Gesang ab
– sorgt für neue Kreativität und Ideen
– steigert die Konzentration
– sorgt für eine angenehme Stimmung

Fazit
Achte bewusst darauf, welche Musik du beim Arbeiten hörst, denn diese kann zu Erhöhung der Konzentration beitragen. Hierbei eignet sich klassische Musik bei geringer Lautstärke ohne tiefsinnige Texte am besten. Aber auch Naturgeräusche wirken sich während des Arbeitens positiv auf die Produktivität aus.

 

Über den Autor:

Cem Alp ist Verfasser des Artikels: „Produktivität durch Musik steigern“. Zudem ist er Gründer der digitalen Verbraucherplattform – Produktheld24, wo potenzielle Käufer die Möglichkeit haben sich im Vorfeld über Produktkategorien zu informieren.

Die Grundlagen der Fotografie

Die digitale Fotografie ist ein immer beliebter werdendes Thema – viele Menschen kaufen sich eine professionelle Kamera und möchten ihre Wände mit atemberaubenden Fotos schmücken. Nach einigen Bildern stellen sie allerdings fest, dass ihre Kamera mehr bietet als ihr Automatikmodus und es neue Begriffe und Zusammenhänge gibt, die sie lernen müssen.

Oft beginnen sie aus Angst vor den technischen Grundlagen und dem Irrglauben ihrer mangelnden Technikaffinität erst gar nicht damit. Aus diesem Grund möchten wir dich hier abholen, dir

      ein paar Grundlagen der Fotografie vermitteln

      einige Fotografie Tipps mitgeben

      Zusammenhänge erklären

So verstehst du am Ende dieses Artikels Begriffe wie die Blende, Verschlusszeit und den ISO Wert und wie diese miteinander zusammenhängen.

Der Begriff „Blende“

Die Blende deines Objektivs bestimmt, wieviel Licht auf den Sensor deiner Kamera fällt. So wird die sogenannte Schärfentiefe direkt beeinflusst.

Von niedriger Schärfentiefe wird gesprochen, wenn dein Hintergrund unscharf und das Motiv, das du fotografieren möchtest, scharf ist. Dies findest du oft bei Portraits oder wenn du Bilder einzelner Blumen mit unscharfem Hintergrund siehst.

Eine hohe Schärfentiefe siehst du bei Landschaftsaufnahmen, bei denen die Schärfe relativ gleichmäßig verteilt ist. Je mehr deine Blende geöffnet ist, desto mehr Unschärfe und weniger Tiefenschärfe hat dein Bild. Je weniger Blende geöffnet ist, desto weniger Unschärfe und mehr Tiefenschärfe wird dein Bild haben.

Die Blende erkennst du z.B. als f2.5 oder f1.8 auf deinem Kamerabildschirm. Die Blende hat auch eine direkte Auswirkung auf die Belichtung deines Bildes. Was passiert, wenn deine Blende weit geöffnet ist? Je mehr du sie öffnest und mehr Licht auf deinen Sensor fällt, desto mehr wird dein Motiv auch auf dem Foto belichtet sein. Ist diese geschlossen, wird dein Motiv weniger belichtet und es besteht Verwacklungsgefahr.

Wenn du ein Bild mit hoher Schärfentiefe, also wenig Blendenöffnung, wie einer Landschaft, fotografieren möchtest, kannst du den Lichtmangel mit dem ISO Wert oder einer längeren Verschlusszeit kompensieren.

Die Verschlusszeit

Zu den Grundlagen der Fotografie gehört auch die Verschlusszeit. Die Verschlusszeit wird auch Belichtungszeit genannt und bestimmt wie lange Licht auf den Sensor deiner Kamera fällt.

Die Belichtungszeit wird in 1/x s angegeben. Auf deinem Bildschirm siehst du daher oft 1/1000 für eine kurze Belichtungszeit und 1s oder 1.5s für eine längere Belichtungszeit. Je länger also deine Belichtungszeit eingestellt ist, desto mehr und länger Licht fällt auf deinen Sensor.

Hast du eine ungünstige Lichtsituation, wenn du beispielsweise eine Nachtaufnahme machen möchtest, kann dein Bild schnell verwackeln, wenn du lange beleuchtest und ohne Stativ arbeitest. Bei Nachtaufnahmen von einer Stadt oder Sternen musst du deshalb mit Stativ arbeiten, um atemberaubende Bilder zu machen.

Kurze Belichtungszeiten werden für Aufnahmen von sich bewegenden Motiven, wie Sport- oder Tieraufnahmen, vorausgesetzt, dass die Lichtsituation günstig ist.

Blende und Verschlusszeit

Möchtest du jetzt beispielsweise eine Nachtaufnahme einer Stadt machen, brauchst du neben deinem Stativ eine hohe Tiefenschärfe. So brauchst du eine lange Belichtungszeit mit wenig geöffneter Blende. Da du durch die wenig geöffnete Blende wenig Licht zulässt, kannst du mit einem hohen ISO Wert nachhelfen.

ISO Wert

Der ISO Wert bestimmt, wie empfindlich der Sensor deiner Kamera gegenüber des Lichts ist. Du kannst dir deine Kamera wie ein Auge vorstellen, bei dem der ISO Wert die Rolle des Sehnervs annimmt.

So adaptiert sich dieser sich an die Helligkeit des äußeren Lichts. Je nach Lichtsituation kannst du diesen bei deiner Kamera einstellen. Ist dein Motiv von wenig Licht umgeben, kannst du deinen ISO Wert erhöhen, um den Lichtmangel zu kompensieren.

Geringe ISO Werte kannst du nutzen, wenn du beispielsweise am Strand oder in den Himmel fotografierst, wo viel Licht gegeben ist. Hier kannst du geringe ISO Werte von 100 bis 200 einstellen.

Die digitale Fotografie ist ein komplexes Zusammenspiel dieser Werte und Gegebenheiten, das erst einmal überfordernd sein kann. Mit diesen Grundlagen der Fotografie kannst du nun deine professionelle Spiegelreflexkamera in die Hand nehmen und die Zusammenhänge selbst erproben. Ich wünsche dir viel Spaß dabei!