Der Umgang mit Galeristen

Der richtige Umgang mit Galeristen erfordert ein Höchstmaß an Feingefühl!

Wie besagt ein wahres Sprichwort doch so schön, „Künstler werden ist nicht schwer, Künstler sein dagegen sehr“ und diese Erfahrungen wird irgendwann ein jeder angehende Künstler machen müssen. Eines müssen wir dabei alle lernen, einen professionellen Galeristen zu finden erweist sich in der Realität als ein äußerst Schwieriges unterfangen, denn Galeristen sind in allererster Linie auf geschäftliche Vorteile und Interessen fixiert. So betreibt ein professioneller Galerist eine eigene Galerie nicht etwa aus Spaß, sondern versucht hierdurch Kunstverständnis, Leidenschaft, Liebe zur Kunst sowie finanzielle Interessen in einen harmonischen Einklang zu bringen. Deshalb kann die brennende Frage „was macht oder ist ein Galerist eigentlich“ mit gänzlich einfachen Worten beantwortet werden.

 

 

Die Aufgaben eines Galeristen vorgestellt!

In der Realität des modernen 21. Jahrhunderts wird das Berufsbild eines Galeristen auch als neuer Traumjob unter Künstlern gesehen. Hierbei ist der Galerist nicht nur ein professioneller Geschäftsinhaber, welcher durch organisierte Kunstausstellungen versucht Kunst an Interessenten zu vermitteln, sei es aus inhaltlichen wie auch kommerziellen Gesichtspunkten heraus. Deshalb wird dieses Berufsbild eines professionellen Galeristen auch als „Agent“ angesehen, denn die Aufgabe besteht in allererster Linie darin mit in einer Galerie ausgestellten Kunstobjekte Profit zu erzielen. So ist es wichtig, dass professionelle Galeristen neben der Fähigkeit Kunst zu verstehen auch ein hohes Maß an Spürsinn entwickeln, denn bekanntlich ist die Konkurrenz in diesem Geschäft mehr als nur hart. Allein in der Landeshauptstadt Berlin soll es Schätzungen zufolge mehr als 400 aktive Galerien geben, wobei jedes Jahr einige von ihnen ihre Pforten für immer schließen, müssen andere hingegen neu eröffnen. Angehende oder namhafte Künstler sollten sich deshalb über eine in Betracht kommende Galerie bereits im Vorfeld ausreichend informieren, dass bedeutet unter anderem sich im Berufsumfeld etwas intensiver umzuhören, um letztendlich aus langfristiger Sicht gesehen eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung aufbauen zu können. Verträge und schriftliche Vereinbarungen, welche neben den eigentlichen Vorhaben (zum Beispiel der Ausstellung von Gemälden) auch alle finanziellen Angelegenheiten wie Galeriekosten, Provisionen sowie Honorar des Künstlers beinhalten, sollten von einem Anwalt auf inhaltliche und rechtliche Korrektheit geprüft werden.

 

Die richtige Bewerbungsgrundlage sowie Kostenvereinbarung!

Für Künstler oder angehende Künstler ist die Bewerbung zur Aufnahme angefertigter Kunstobjekte in eine Galerie, welche auf langfristige Basis besteht eine der wichtigsten aber auch schwierigsten Hürden überhaupt. Wie besagt ein Sprichwort „aller Anfang ist schwer“ und genau dieses trifft auch für den Bereich Kunst im wahrsten Sinne des Wortes zu. Insbesondere am Anfang einer erfolgreichen Künstlerkarriere wird mit so mancher Absage einer Bewerbung für die Aufnahme in eine Galerie zu rechnen sein, denn wie bereits erwähnt sehen Galeristen in erster Linie finanzielle Vorteile in der Form von Gewinnen als Grundlage einer Geschäftsbeziehung mit Künstlern. Doch mit entsprechend guter Vorbereitung wird eine mögliche Bewerbung nicht sofort beim ersten Telefonat abgewimmelt. Es gilt erst einmal die wichtige Regel einen professionellen Galeristen von den eigenen Kunstwerken zu überzeugen. Das bedeutet in der Realität keine unangemeldeten Besuche mit einer Bewerbungsmappe unter dem Arm in einer Galerie angehen und auch keine unangemeldeten Bewerbungen an sogenannten Messeständen in Betracht ziehen. Aller Anfang ist in aller Regel eine erste vorsichtige Kontaktaufnahme mittels Telefon oder E-Mail, welche als unverbindliche Anfrage mit einer handfesten Begründung des eigentlichen Anliegens. Entweder wird einem Künstler vonseiten des Galeristen eine Nachricht zugeleitet, mit der inhaltlichen Bekundung eines eventuellen Interesses oder aber es kommt eine Absage mit der Nachricht „kein Interesse“. Auch die Insiderinformationen anderer Kollegen oder die Suche im Internet können zum Erfolg führen, doch niemals mit dem „Kopf durch die Wand“ an eine Sache herangehen, denn Geduld zahlt sich letztendlich aus. Noch ein Schlusswort zum eventuellen Künstlervertrag mit einem Galeristen, hier kann eine sogenannte To-Do-Liste äußerst nützliche Tipps geben!

 

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