Optimale Planung des eigenen EBooks

Das Schreiben eines eBooks wird vor allem für diejenigen dann interessant, wenn der eigene Blog ausreichend Feedback bekommt. Oft ist man sich nicht sicher, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, ein eigenes eBook zu schreiben, doch die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen.

Mit einem eBook hält man mehr oder weniger ein eigenes, komplettes Produkt in der Hand. Ein solches ist mehr präsentabel als gesammelte Blogartikel. Ebenfalls hilft es seine Bekanntheit im Netz zu vergrößern, neue Kontakte und Interessierte zu finden. Doch dies nur zweitrangige Gründe, den im Vordergrund steht, dass man Menschen mit seinen gesammelten Werken in Form eines eBooks weiterhelfen kann.

So wenig ein eBook Erfolg versprechen kann, umso wichtiger ist jedoch dessen Planung. Denn das beeinflusst schließlich jeden Erfolg.

Warum das eBook planen?

Viele Wege führen nach Rom … und so auch zum eigenen eBook. Planung ist zentral, damit der Weg auch zum Ziel führt … und zwar effizient, lukrativ und mit möglichst wenigen, zeitaufreibenden Umwegen.
Grundsätzlich gelten die folgenden Beiträge als Ratschläge und Anregungen. Wie und was man selbst davon umsetzt, was einen liegt und was für einen selbst am Besten funktioniert, obliegt am Ende in der persönlichen, individuellen Entscheidung und Erfahrung. Doch große Projekte, wie ein eigenes eBook können schon mal überfordern und es lässt sich leicht der Überblick verlieren.
Planung bietet Struktur. Planung stellt sicher, dass man nicht den so zentralen roten Faden verliert. Planung schafft effizientes Arbeiten. Planung bietet Fokus. Planung verspricht ein gutes Endergebnis.
Bevor man mit dem Projekt ‚Eigenes eBook‘ loslegt, ist es ratsam sich vorab ein wenig mehr Zeit für die Planung zu nehmen sowie zentrale Fragen zu klären, die beim Anschließenden Schreiben und Erstellen des Selbigen eingespart werden kann.

Die unterschiedlichen eBook-Arten

Wie es unterschiedliche Bücher gibt, so ist es natürlich auch nicht anders beim eBook. Ob Lexikon oder Fallstudie, Roman oder Thriller, Ratgeber oder Fotobook – jedes dieser Formate bedarf einer unterschiedlichen Planung und Vorbereitung. Man muss sich daher im Klaren darüber sein, was für ein Format das eigene eBook haben soll. Hat man die Entscheidung getroffen, so ist eine detaillierte Schritt für Schritt Planung oft hilfreich. Doch einfache allgemeine Tipps und Ratschläge zur allgemeinen Planung sind ein erster Schritt um Struktur ins eBook Chaos zu bringen.

Nächster Schritt: Ideen sammeln

Anschließend sollte man sich intensiv die Frage nach dem Inhalt stellen. Welches Thema soll dargestellt werden? Welche Unterthemen sollten mit aufgegriffen und abgehandelt werden? Das Erstellen von einer Mindmap mag einigen als nützlich erscheinen. Für andere bietet sich das Sammeln Stichpunkten auf dem Papier ebenso gut an. Als Faustregel gilt: Von Groß zu Klein.
Im Fokus steht die wichtigsten Elemente und Inhalte der Ober- und Unterthemen stichpunktartig zu fokussieren. So kann nichts Wichtiges vergessen werden. Die Informationsbeschaffung, Recherche und Beispielsammlungen zählen ebenfalls zum Schritt der Ideensammlung und des Mindmapping.

Struktur tut gut

Während die Mindmap bereits eine erste Grobstrukturierung enthält, ist in der Planung die Strukturbildung ein nächster wichtiger Schritt. Hier geht es darum gesammelte Ideen, Informationen und Gedankengängen zu minimalisieren, bzw. deren Essenz heraus zu strukturieren. Für solche Strukturierungen bietet sich bestimmte Programme an, wie die Textverarbeitung.
Zuerst wird das Hauptthema notiert, anschließend die wichtigsten Unterthemen notieren. Hierbei auf die Reihenfolge achten. Bei guter Ideensammlung ergibt sich diese meistens von alleine. Anschließend erfolgen Kapitel- und Unterkapitalbildung sowie Teilabschnitte. Steht die Strukturierung können erste Stichpunkte und Ideen zu den Kapitel eingefügt werden. So fängt an sich der Inhalt aufzubauen.

Feintuning

Sind alle Informationen gesammelt gilt es die Struktur und deren Inhalt auf Überschneidungen und mögliche Verknüpfungen hin zu überprüfen. Hier findet das Feintuning statt. Manchmal hilft es auch, wenn das eBook erst einmal einige Tage für sich ruhen kann. nach einigen tagen hat man vielleicht doch noch mal eine andere Sicht auf die Dinge.

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Ich freue mich über Kommentare, Kritik, Vorschläge und Fragen

3 Kommentare

  1. Ein oder mehrere eigene eBooks geschrieben zu haben ist schon ein schönes Gefühl. So ähnlich geht es anderen Kreativen sicher auch. Klar sind sie nur virtuell, aber trotzdem nicht weniger liebenswert. Schade, dass so viele eBooks zu Schleuderpreisen verheizt werden, weil jeder meint, den anderen unterbieten zu müssen. Den kreativen Prozess kann jemand, der nicht selbst schon etwas geschaffen hat, leider dann auch nicht so wertschätzen – samt Schreibblockade und überhöhten Erwartungen an sich und den Erfolg des eBooks. Struktur ist da, wie du schon richtig erwähnt hast, ganz wichtig, um am Ball zu bleiben.

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