Von der Kunst leben

Gitte Härter ruft zur Künstler-Blogparade auf…

Leitfragen für die Blogparade

  • Was ist für Sie Kunst?/Sehen Sie sich als Künstler? Am schönsten ist es natürlich, wenn Sie Ihre Kunst zum Mittelpunkt Ihres Beitrags machen.
  • Kunst hat ja immer viel mit Geschmack zu tun. Darum wird auch gerne diskutiert, ob was „gut“ oder „nicht gut“/“schön oder nicht schön“ etc. ist. Glauben Sie, dass man über Kunst nicht streiten sollte? Oder wie denken Sie darüber, dass Kunst im Auge des Betrachters liegt?
  • Warum ist es wohl so schwer für die meisten, von der Kunst zu leben? Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass alles sein Publikum hat, sowohl was Stil und Wert betrifft. Es gibt Künstler, die vermarkten sich einfach nicht aktiv und schauen erstaunt auf andere, die viel mehr verkaufen oder höhere Preise erzielen als sie selbst.
  • Haben Sie noch einen “Brotjob”, aber Ihr größter Wunsch wäre es, von der Kunst zu leben? Wie sieht dieser Traum genau aus und was hindert Sie, entsprechende Weichen zu stellen?
  • Vielleicht leben Sie bereits von Ihrer Kunst: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gehen Sie Kompromisse ein? Oder haben Sie einfach einen klugen Mix an Angeboten (wie bei mir zum Beispiel die Schreibworkshops ein wichtiges Standbein zum eigentlichen Schreiben sind)?
  • Sehr spannend ist natürlich auch “Kunst und Kommerz”. Im Englischen gibt es den Begriff “Sellout”. Wenn zum Beispiel eine Band plötzlich Musik macht, die dem Massengeschmack entspricht. Ein “Sellout” zu sein, das ist was Schlechtes, hat den Beigeschmack von Verrat. Man verkauft sich und seine Kunst buchstäblich, um Geld zu machen.
Blogparade: Von der Kunst leben
Mixed Media #004

Was ist für Sie Kunst?

Kunst ist ein sehr dehnbarer Begriff …. Fotos, Malereien, Skizzen und Musik können Kunst sein, aber auch die Natur mit ihre viele Farben und Formen nehme ich als Kunst wahr.

Sehen Sie sich als Künstler?

Obwohl ich Autodidakt bin und keine Akademie besucht habe sehe ich mich selber als Künstlerin, meiner Meinung nach ist eigentlich jeder von uns einen Künstler.

Glauben Sie, dass man sich über “Kunst” streiten sollte. Wie denken Sie darüber? Liegt Kunst im Auge des Betrachters ?

Schönheit liegt auf jeden Fall im Augen des Betrachters über Geschmäcke lässt sich schliesslich nicht streiten, meiner Meinung nach ist die Idee, das künstlerische Handwerk sowie die Beherrschung von künstlerischen Grundtechniken gleichermaße wichtig.

Wird eine “gute Idee” schlecht ausgeführt ist das auch nicht wirklich das gelbe vom Ei, genau so wenig lässt sich eine “schlechte Idee” mit künstlerischen Techniken aufpolieren.

Warum ist es wohl so schwer für die meisten, von der Kunst zu leben?

Der Kunstmarkt wird durch ein Ungleichgewicht bestimmt: Eine große Anzahl Produzierender steht einer kleiner Anzahl von Nachfragern gegenüber. Im sekundärmarkt (Auktionshandel) sind die substituierbaren Güter stark begrenzt; im Primärmakt oftmals in inflationärem Maß vorhanden. 

Auf dem Kunstmarkt basiert das Marktgeschehen unter anderem auf dem Austausch von Insider Wissen. Künstler, Kunsthändler, Galeristen, Museumsdirektoren, Kuratoren, Kunstkritiker, Sammler und Art Consulter fungieren als Insider die Informationen austauschen und Künstler machen. Nur im Zusammenspiel der Akteure des Kunstbetriebes können Künstler zu Stars gemacht werden, zudem sind Insider in der Lage, den Markt zu beeinflussen und Künstler zu pushen.

Während Börsen in erster Linie den Gesetzen der Kapitalströme unterliegen, beeinflussen neben Geldgesetzten ästhetische Momente mitunter auch Emotionen den Kunstmarkt.

In der Betrachtung allgemeiner ökonomischer Austauschprozesse nimmt das Kunstwerk eine Sonderstellung ein da es kein Gebrauchsgegenstand ist, sondern vom geistigen Schaffen lebt, ist sein Tauschwert symbolisch. Ein realer Tauschwert, der sich über Material- und Herstellungskosten zuzüglich Vertriebskosten berechnen ließe, würde Künstler und Kunstwerk nicht entsprechen. Wertbeurteilungen von Kunstwerken enstehen viel mehr auf Grund einer hergestellten “gesellschaftigen Übereinkünft” über Werk und Person des Künstlers. Dabei wird die kulturgeschichtlichen Bedeutung und Beständigkeit bemessen.

Aber auch zusätzlicher Faktoren wie Marktperformance, Reputation, Kunstmarkttrends, Kunstweltakzeptanz, Faktoren des Einzelwerkes und psychologischen spielen eine erhebliche Rolle bei der Preisbildung. (Selbstmanagement im Kunstbetrieb, Kathrein Weinold)

Dreifacher Arbeitsalltag

Nur die wenigste deutschen Künstler können von den reinen Einkünften aus der künstlerischen Tätigkeit leben und viele Künstler müssen sich miteinen zusätzlichen Brotjob finanzieren, dazu kommt noch die Selbstvermarktung. Beim Künstler ohne feste Gallerieverbindung gliedert sich die Arbeitsbelastung demnach wie folgt:

  • Künstlerische Arbeit = Kunst
  • Arbeit zu Existenzsicherung= Brotjob
  • Vermarktungsarbeit = Selbstvermarktung

 Um Erfolg auf dem Kunstmarkt zu haben sollte einen Künstler in unterschiedliche Rollen schlüpfen

  • Unternehmer (Atelier)
  • Verkäufer seiner Arbeit am Kunstmarkt
  • Selbstdarsteller auf den Ausstellungsbühnen

Dafür braucht man viel Organisationstalent und hoher physischer und psychischer Belastbarkeit um diesen Anforderingenb gerecht zu werden, nicht jeder besitzt diese Belastbarkeit in ausreichendem Maß.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gehen Sie Kompromisse ein? Oder haben Sie einfach einen klugen Mix an Angeboten.

Der professionelle und konsequente Einsatz von meinen Blog, Facebook, Google+, Instagram, Pinterest und Twitter sowie das präsentieren von meine Bilder in Online Portfolios bei Artists, Behance, Fineartamerica, Kunstnet, Kultur Netzwerk und Zazzle gelingt es mir manchmal einer von meine Bilder zu verkaufen leider kann auch ich nicht nur von  den reinen Einkünften aus der künstlerischen Tätigkeit leben.

Um mich selbst als Künstler treu zu bleiben gibt es meine Bilder auch gedruckt auf iPhone Hüllen zusätzlich arbeite ich als Webworker d.h ich Recherchiere nach Preisen im Internet , übernehme die Linkbuilding für andere Webseiten und monetarisiere meine Blogs mit Werbung.

Literatur zum Thema

Was ist eigentlich eine Blogparade?

Bei einer Blogparade wird ein bestimmtes Thema festgelegt, über das hoffentlich viele andere Blogger innheralb eines bestimmten Zeitraumes schreiben und ihre Meinungen dazu abgeben. Nach dem Ablauf der Blogparade fasst der Veranstalter die Beiträge noch einmal in einem eigenen Blogartikel zusammen.

Teilnehmen kannst du an dieser Blogparade bis 31 Mai 2013.

Verfasse dazu einen Artikel zu diesem Thema auf deinem Blog, setze darin einen Link zur Blogparade und poste dort einen Kommentar falls der Pingback nicht ankommen sollte. Und schon bist du dabei

 

Teilnehmende Blogs

  1. Von der Kunst leben etc.
  2. Was Blogger von Künstlern lernen sollten – und was besser nicht
  3. Von der Kunst leben (Blogparade)
  4. Ich zimmere mir eine Zeichen-Karriere
  5. (Bühnen)-Erzählen als Kunst
  6. Von der Kunst leben
  7. Ich schreibe vielleicht ein Buch
  8. Abstrakt gleich gegenständlich
  9. Von der Kunst leben
  10. Wo die Kunst beginnt
  11. Von der Kunst ein Künstler zu sein
  12. Angstfreies Selbstmarketing – wie geht das?
  13. Von der Kunst leben
  14. Von der Kunst leben

kleckerlabor

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Ein Gedanke zu „Von der Kunst leben

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