Wikihow: Gute Fotos mit Kamera Handys machen

Gute Fotos mit Kamera Handys machen

Ob es sich dabei um einen zufälligen Augenblicks-Schnappschuss oder eine wohl durchdachte Komposition handelt, die Kamera ist ein wertvolles Werkzeug in der Fotografie. Oft sind die faszinierendsten Motive im täglichen Leben anzutreffen, wenn Du keine Standardkamera dabei hast. Das Handy, das Du in deiner Tasche mit Dir trägst, kann solche spontanen Fotomomente einfangen, wenn es unpraktisch oder unmöglich ist, deine SLR oder eine andere Kamera die ganze Zeit bei Dir zu tragen. Und wenn Du ihre Grenzen kennst, ist es möglich, großartige, unvergessliche Aufnahmen mit deiner Handykamera zu machen.

Ignoriere alles, was unten geschrieben steht. Das Befolgen der unten beschriebenen Schritte hält Dich davon ab, gute Schnappschüsse zu machen. Also beobachte einfach deine Umwelt und dann mache die Aufnahme. Die technischen und künstlerischen Einzelheiten sind nicht so wichtig. Die wichtigste Sache auf der Welt ist, dass Du das Motiv aufnimmst, das Du nicht vergessen wirst.

Reinige die Linse. Mit der Zeit können sich Fusseln in der Linse ansammeln und ein verwischtes Bild verursachen. Reibe die Linse gründlich mit einem sauberen Tuch ab.

Wähle dein Motiv sorgfältig aus, wobei Du die üblichen Grenzen der Handykameras im Kopf haben solltest. Zum Nachlesen:

Vermeide Objekte in schwachem Licht zumindest dann, wenn Du sie gleichmäßig ausgeleuchtet haben möchtest. Die kleinen Sensoren der Handykameras können nicht bei hohen ISO Geschwindigkeiten (z.B. hohe Sensibilität bei Licht, die Aufnahmen im Innenbereich ohne Blitz erlauben) laufen, ohne eine Menge Geräusche dabei zu machen. In den meisten Fällen schließt das die Innenraum Aufnahmen, außer bei bester Belichtung, aus.

Vermeide helle Reflexionen und andere Brennpunkte. Dies wird die Kamera entweder dazu zwingen, den Rest der Aufnahme unter zu belichten oder verursachen, dass die Kamera die Höhepunkte der hellsten Teile von der Aufnahme ausblendet. Letzteres ist schlimmer, weil es manchmal möglich ist, Details von den Teilen des Bildes zu extrahieren, die zu dunkel sind, es aber unmöglich ist, die ausgeblendeten Höhepunkte wieder herzustellen (weil darin keine Details zum Extrahieren enthalten sind). Andererseits kann dies für künstlerische Zwecke Verwendung finden, wie zum Beispiel ein heller Lichtstrahl durch ein Fenster. Bilder von Menschen sehen am besten bei diffusem Licht, wie offene Schatten oder ein bedeckter Himmel oder in hellem Kunstlicht, aus. Versuche, helle Farben einzubeziehen, die besser dargestellt werden, als ein Wechsel aus Licht und Schatten (die beide an Details verlieren).

Vermeide alles was starkes Fokussieren erfordert. Bedingt durch die kurzen Brennweiten (die Distanz zwischen dem Optikelement der Kamera und dem Sensor ist noch einmal durch die kleinen Sensoren beeinträchtigt) arbeiten Handykameras am besten bei Aufnahmen, deren nahezu gesamter Bildinhalt sich im Fokus befindet. Dies (und ihre typischerweise schwachen Auto-Fokus Mechanismen) schließt normalerweise das Fokussieren von Objekten, die sich sehr nah an der Handykamera befinden aus, oder sie haben eine sehr ungenaue Tiefenschärfe, um ein blurred background effect zu bekommen (welches in verschiedenen Abstufungen der Authentizität später mit einer Software bearbeitet werden kann).

Vermeide „Spiegelbilder“, so wie auch Aufnahmen auf Armlänge von Dir selbst. Abgesehen davon, dass sie Klischeehaft sind, erfordern sie, dass die Fotos im Innenräumen aufgenommen werden (siehe oben) und die Spiegel oft auch den Auto-Fokus Mechanismus auslösen. Begebe Dich nach draußen und suche nach jemanden, der die Aufnahme von Dir macht. Wenn Du das Foto doch lieber selbst aufnimmst, haben die meisten Kameras eine Auto-Timer Funktion, so dass Du die Handykamera irgendwo platzieren kannst und Dich davor stellst.

Stelle die Handykamera auf die höchste Bildqualität und Auflösung ein. Du könntest am Ende ein so gutes Bild aufnehmen, dass Du es gern print it out; wozu Du nicht in der Lage bist, wenn Du nur eine Version in einer niedrigen Auflösung von der Aufnahme hast.

Halte dein Motiv groß und hervorstechend. Feine Details wie Blätter auf Bäumen in größerer Distanz werden verwischt.

Stelle die Bildumrandung aus. Eine normalerweise großartige Aufnahme kann durch einen schlechten Rahmen oder Hintergrund ruiniert werden; wenn Du unbedingt einen haben musst, füge den Rahmen hinzu, nachdem Du das Bild gemacht hast.

Stelle irgendwelchen anderen Effekte aus. Dies beinhaltet black-and-white, sepia tones, umgekehrte Farben und so weiter. Diese sehen nicht notwendigerweise so schlecht aus, wie hässliche Rahmen und haben ihren Platz, jedoch können solche Sachen viel besser mit photo editing software im Nachhinein gemacht werden als mit der Handykamera. Du wirst vielleicht finden, wenn Du deine Aufnahme zum Beispiel auf einem großen Bildschirm betrachtest, dass die Farben auf dem Bild viel zu gut sind, um auf eine Schwarz-Weiß Aufnahme reduziert zu werden.

Stelle den Weißabgleich ein, wenn deine Handykamera damit ausgestattet ist. Das menschliche Auge kann sich normalerweise auf das Licht einstellen, und so erscheint Weiß in jedem Licht als Weiß.[2] Eine Kamera wird erkennen, dass ein vorgegebenes Motiv unter strahlender Haushaltsbeleuchtung roter als normal ist. Bessere Handykameras haben die Option, die Kamera dafür einzustellen. Wenn Du eine solche Option hast, verwende sie. Wenn Du nicht sicher bist, welche Einstellungen Du verwenden sollst, experimentiere.

Verwende den Blitz mit Bedacht. Wenn Du Dich selbst dabei ertappst, dass Du den Blitz verwendest, liegt das daran, dass deine Szene ungenügend ausgeleuchtet ist und Du wahrscheinlich Aufnahmen im Innenbereich bei schwachem Licht machst. Tue das nicht, und gehe zum ersten Schritt zurück. Eine Szene, die vollständig von deinem Blitz beleuchtet wurde, sieht unnatürlich aus, da es mit einer Handykamera normalerweise nicht möglich ist, mit dem Blitz auf etwas anderes zu zielen als das, was Du direkt vor Dir hast (z.B. Du kannst ihn nicht gegen die Decke oder eine Wand richten, wie das mit einer Flash-Pistole für SLR Kameras möglich ist). Andererseits ist der Blitz eine gute Option, Schatten in grellem Sonnenlicht auszufüllen.

Rahme deine Aufnahme ein. Achte darauf, dass alles was Du bei dieser Aufnahme haben möchtest im Bild und fertig zum Aufnehmen ist. Einige Handykameras zeigen den ganzen Bildsucher, was bedeutet, dass das was auf dem Bildschirm ist, genau das ist, was Du bei dem Foto aufnehmen wirst. Andere Handykameras zeigen nur, was sich in der Mitte des Bilds befindet, nehmen aber mehr auf, als der Bildsucher anzeigt. Fehler an den Seiten die durch zuviel leeren Raum in deinem Bild entstehen, kannst Du später verbessern.

endlich! Mache die Aufnahme. Halte deine Hand ruhig, wenn Du den Auslöseknopf drückst. Nachdem Du das Bild gemacht hast, halte das Handytelefon in dieser Position, damit die Aufnahme gespeichert wird. Wenn Du Dich sofort bewegst, nachdem Du den Auslöseknopf gedrückt hast, bekommst Du oft nur ein verwackeltes Bild!

Speichere das Foto auf dem Telefon und kopiere es, wenn Du möchtest für die Nachbereitung auf deinen Computer. Zeige es deinen Freunden!

Tipps

Je ruhiger Du das Telefon hältst, während Du das Bild machst, desto schärfer wird das Bild werden.

Achte darauf, dass das Telefon genügend freien Speicherplatz hat, um Bilder aufzunehmen. Wenn dein Telefon voll ist, lade einige der Bilder herunter um Platz frei zu machen. Die meisten mobilen Telefone unterstützen MicroSD oder andere Speicherkarten, die eine Erweiterung der Kapazität von dem Telefon erlauben. Sogar so kleine 1GB oder MicroSD Karten können hunderte von Fotos spiechern.

 

Warnungen

Beachte, dass einige Bereiche (z.B. Badezimmer) nicht für Fotos angemessen sind.

 

Quelle: Wikihow

 

kleckerlabor

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4 Comments

  1. Echt ein Klasse Beitrag zum Thema Handyfotografie 🙂
    Mit meinem Lumia bin ich da noch ganz gut dran, so sind auch bei schlechtem Licht noch scharfe Bilder möglich =)
    Aber wie oft versuchte ich schon noch Einstellungen vorzunehmen und dann war das Motiv schon vorbei :S

    Grüße Veronika

  2. Ich hab auch nicht immer Lust meine DSLR mitzuschleppen und oft geht es einfacher mit dem Handy. Man kann sehr gute Fotos mit dem Handy machen – wenn man sich auch ein wenig mit Komposition und ähnlichem auseinandersetzt. 🙂

  3. Ein Tipp der hier geboten wird scheint so logisch das man meinen könnte, er wäre unnötig. Aber ganz ehrlich, ich habe schon so viele Fotos versemmelt weil meine Linse verdreckt war… Ein weiteres Problem bei mir ist der Speicherplatz, vor allem wenn meine Dreijährige das Handy in die Finger bekommt und gefühlte 2000 Fotos macht. Danke für die Tipps! 😉

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