WordPress-Seiten für Fotografen und Künstler

WordPress bietet im Bereich der Texte sehr viele Optionen und Plugins, kann aber ebenso gut genutzt werden um Grafiken und Fotos abzubilden und zu präsentieren. Dabei sollte man jedoch einige Punkte beachten, denn der Umgang mit Grafiken im Netz ist etwas komplexer als die reine Darstellung von Texten.

Grundsätzliches: Grafiken bearbeiten und für das Web anpassen

Unabhängig davon, welches WordPress Theme man nutzt und welches Plugin zum Einsatz kommt, sollte man die eigenen Werke niemals unbearbeitet online stellen. Grafiken und Fotos sind im Normalfall sehr groß und verbrauchen bei der Darstellung entsprechend viel Traffic. Das ist am heimischen PC kein Problem, wer eine Webseite mit unbearbeiteten Bildern aber mobil Aufruf, wartet dann oft sehr lange bis die großen Bilder geladen werden (wenn sie überhaupt geladen werden). Nicht nur die Ladezeit ist ein Problem: Alle Smartphone-Tarife auf dem deutschen Markt (hier im Überblick) haben Volumenbegrenzungen. Bei zu großen Bildern verärgert man die Betrachter eher, da sie so sehr schnell an die Drosselgrenze kommen.

Vor dem Hochladen sollten Bilder daher möglichst so verkleinert werden, dass sie online gut darstellbar sind ohne das Qualität verloren geht. Im Normalfall sollten Bilder nicht größer als 150 bis 200kB sein. Bei Vorlagen ist es sinnvoll, kleinere Vorschaubilder einzubinden und diese dann erst bei Klick durch den Nutzer komplett zu laden. Für die optimierte Darstellung der Bilder helfen Online-Tools zur Bildkomprimierung wie tinypng.com für .png Dateien oder JPEGmini für jpg-Dateien.

Bei der Bearbeitung kann man darüber hinaus auch Wasserzeichen oder ähnliches einbinden um Urheberrechte besser dokumentieren zu können.

Passende Themes für Grafiken und Fotos

Bei der Auswahl von passendes Themes um Fotos und Grafiken perfekt präsentieren zu können, bietet WordPress mittlerweile eine breite Palette an kostenfreien oder kostenpflichtigen Produkten. Wer danach sucht findet unter dem Stichwort “Portfolio Themes” sehr interessante Varianten und auch die sogenannten Metro-Themes (angelehnt an die neue grafische App-Oberfläche von Windows 8) eignen sich sehr gut für Bilder und Grafiken.

Ein sehr schönes und kostenfreie Theme in diesem Bereich findet sich direkt im WordPress Theme Verzeichnis unter dem Namen “Portfolio Press. Wie der Name schon sagt eignet es sich sehr gut um das eigene Portfolio zu präsentieren. Es ist dazu responsive und auch auf mobilen Geräten gut anzusehen, die Darstellung passt sich automatisch an die Größe des Gerätes an, auf dem die Seite angesehen wird.

Auch sehr schön ist die Lite Version des Artist Templates, die ebenfalls kostenfrei um Download zur Verfügung steht. Dieses Theme nutzt die Jetpack Galerien um die Bilder besonders einfach darzustellen und lässt sich kostenpflichtig noch mit vielen weiteren Funktionen aufrüsten. Das Theme steht auch auf Github zur Verfügung und wird ständig weiter entwickelt.

Sinnvolle Plugins für die Darstellung von Bildern und Grafiken

Zur stylischen Präsentation von Fotos und Bildern bietet WordPress eine ganze Reihe von Gallerie-Plugins an, die mehr oder weniger schön die Darstellung der Grafiken übernehmen.

Für Fotos eignet sich beispielsweise sehr gut die Polaroid Galerie, die alle Bilder mit einem Rahmen versieht und so den Effekt von Polaroids erweckt. Die Galerie arbeitet dabei auch mit bereits hoch geladenen Bildern und ist daher auch für bestehende Webseiten interessant.

Besonders interessant für den mobilen Einsatz ist Gallery Bank, denn hier werden die Fotos responsive dargestellt – die Größe der Bilder passt sich also automatisch an das Gerät an, mit dem sie angerufen werden. Darüber hinaus bietet dieses Plugin mehr als 200 Features und Möglichkeiten, Bilder darzustellen, es lohnt sich also auf jeden Fall einen Blick zu riskieren.

Darüber hinaus sollte man aber neben der Präsentation der Bilder auch die Technik nicht vernachlässigen. So gehört ein gutes Caching Plugin mittlerweile zum Standard um die Inhalte möglichst schnell und ohne große Ladezeiten anzeigen zu lassen.

Ebenfalls sinnvoll können Plugins sein, die beim Upload die Bilder gleich optimieren und eventuell komprimieren. So spart man sich Arbeit. Allerdings arbeiten diese Plugins nicht immer verlustfrei, es kann also zu Einschränkungen bei der Qualität der Bilder kommen. Wer das nicht möchte, sollte lieber per Hand arbeiten.

Insgesamt bietet WordPress viele Möglichkeiten, auch ohne große technischen Vorkenntnisse Fotos und Bilder im Internet zu präsentieren. Man muss sich nur heran trauen ….

kleckerlabor

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